Tränen dürfen geweint werden

Weinen befreit den Körper, den Geist und die Seele. Lasst sie fließen!

Freitag war der letzte Schultag vor den Sommerferien. Meine Tochter Yasmin meinte am Donnerstag zu mir:“Mama, dieses Mal freue ich mich gar nicht auf die Ferien“. Ich war sprachlos. Warum denn das wollte ich von ihr wissen. Ihre Antwort:“Weißt du, danach ist Frau Schmitt nicht mehr unsere Lehrerin“. Oh je, Trennungsschmerz in so zartem Alter. Ich nahm sie in den Arm und erlaubte ihr zu weinen. Sie weinte und schluchzte bis irgendwann die Tränen weniger wurden. Ich gab ihr folgenden Rat, der mir selber auch immer wieder unendlich hilft:

Weine so viele Tränen, wie du weinen musst!

Danach hole dir die schönen Gefühle an die gemeinsame Zeit mit deiner Lehrerin ins Gedächtnis und lass sie in dein Herz. Umschließe sie und erinnere dich immer mit viel Freunde an die wundervollen Zeiten.

Beim endgültigen Abschied gab’s zwar wieder Tränen, aber ich fühlte, meine Worte haben ihr geholfen.

Tränen dürfen geweint werden2Auch euch möchte ich diesen Rat geben. Weint wenn euch danach ist. Lasst dieses Gefühl raus. Säubert mit den Tränen euer Herz und eure Seele. Weinen zeigt keine Schwäche. Ganz im Gegenteil, es ist ungeheuer mutig, zu weinen. Auch in der Öffentlichkeit dürfen wir Traurigkeit zulassen.

Befreit euch von diesen Konditionierungen! Wenn euch nach Weinen ist tut es!

Eure „kleine Heulsuse“ Nicole

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